Museum

Maximilian Strasser aus Gunzenheim (1885)

Der Bauerssohn Maximilian Strasser (*1862) wuchs in einfachsten Verhältnissen in Gunzenheim bei Harburg auf. Nach Bäckerlehre und Militärdienst verließ er 1885 das Land. Er begann mit Gelegenheitsarbeiten, bis er durch Fleiß und Zielstrebigkeit 1898 ein eigenes Geschäft in New York eröffnen konnte. Seine Ehe mit der elsaßdeutschen Lydia Lux blieb kinderlos, dafür gliederte er nach und nach seine Nichten und Neffen aus Deutschland in den Betrieb ein. Strasser war ein einfacher und fleißiger Mann. Engagiert für das Bäckerhandwerk, wurde er Präsident des New Yorker Staatsverbandes der Kleinbäcker und gründete dort den Bäckermeister-Gesangverein. Dank eines günstigen Dollarkurses konnte sich der heimatverbundene Bäcker auch für verarmte bayerische Berufskollegen einsetzen. In seinem Heimatdorf Gunzenheim ließ er einen Friedhof mit Leichenhalle und ein Schulhaus bauen. Auf seine Kosten wurde die Kirche renoviert und neu ausgestattet. Die Feuerwehr erhielt eine neue Fahne und seinen Geschwistern finanzierte er neue Häuser. Maximilian Strasser starb 1829 in New York. Zahlreiche Nachrufe gedachten des großzügigen Mannes.Sein Leichnam wurde nach Gunzenheim überführt, wo Münchens Oberbürgermeister Karl Scharnagl den Trauerzug anführte.

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