Museum

Friedrich Schmidt aus Heroldingen (1890)

Friedrich G. G. Schmidt wurde 1868 als Pfarrersohn in Untermagerbein geboren. Nach Besuch der Lateinschule in Nördlingen und einiger Studienjahre an der Universität Erlangen, zog er 1890 nach Nordamerika. In Baltimore studierte Schmidt an der bekannten Johns Hopkins Universität. 1896 machte er seinen Doktor und erhielt einen Ruf als Professor der deutschen Sprache am Cornell College in Mount Vernon/Iowa. Dort blieb er nur ein Jahr, da ihm 1897 der Lehrstuhl für neuere Sprachen an der Staatsuniversität von Oregon in Eugene angetragen wurde, wo er fortan lehrte und lebte. Im Jahre 1904 verheiratete er sich mit Elisabeth Heymer aus Leipzig. Seiner Heimat, dem Ries, blieb er stets verbunden, was sich auch in seiner wissenschaftlichen Arbeit widerspiegelt. Er veröffentlichte 1898 seine Doktorarbeit sowie etliche Artikel über die Rieser Mundart, editierte zahlreiche mittelalterliche Handschriften aus der fürstlichen Bibliothek zu Maihingen und das Werk des Nördlinger Dichters Melchior Meyr "Ludwig und Annemarie" (Oxford University Press 1913). Sein letztes Werk war eine zweisprachige Ausgabe von Geothes Faust, den er dafür ins Englische übersetzte (Leipzig 1935). Friedrich G. G. Schmidt starb 1945 in Eugene/Oregon im Alter von 76 Jahren.

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