Museum

Für Handwerk und Gewerbe war das Feuer in der Vergangenheit ein wichtiges Instrument. Es lieferte die Energie zur Herstellung ihrer Produkte oder Dienstleistungen. Büttner, Wagner oder Schmiede benötigten es, um ihre Produkte herstellen zu können. Bader heizten Wasser für ihre Badestuben. Bäcker Köche, Töpfer und Seifensieder hantierten damit. Der tägliche Umgang mit offenem Feuer war gefährlich für eine mittelalterliche Stadt wie Nördlingen, mit engen Gassen und meist aus Holz gebauten Gebäuden. Urkundlich belegt ist ein großer Stadtbrand 1238, der alles bis auf sagenhafte 16 Häuser zerstörte. Aufgrund des großen Schadens wurde die Stadt für fünf Jahre von der Reichssteuer befreit. Ab 1439 bis ins 19. Jahrhundert sind sog. ?Tumult- und Feuerlöschordnungen? bekannt. Sie halfen Brände zu verhüten und regelten im Ernstfall ihre Bekämpfung.

Neues

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      Bierbrauen&Trinken  Hier gelangen Sie zur interaktiven Wirtshauskarte. Historische Wirtshäuser und Brauerein in der Geschichte Nördlingens  

    • Lapidarium

      Im Reihl-Haus zeigen Steindenkmäler wie z.B. der römische Weihestein Nördlinger Geschichte.  Besichtigung im Rahmen einer Stadtführung. Buchung Tourist-Info Tel. 09081/84-216.

    • Sebastian Taig

      Sebastian Taig ist neben Herlin und Schäufelin der dritte große Nördlinger Künstlername. Den Bericht über die jüngste Forschungsarbeit finden Sie hier.

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